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Femtosekundenlaser: Was ist das?
Funktionsweise
Präzision
Der Intralase FS Laser

 


Femtosekundenlaser: Was ist das?

Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser, der bei einer Wellenlänge von 1052 nm arbeitet. Er unterscheidet sich damit vom Excimer-Laser, der UV-Licht aussendet.
Der Femtosekundenlaser arbeitet mit einer kleinen Spot-Größe von 1/100 mm. Die Energie des Laserstrahls wird im Gegensatz zum Excimer-Laser nicht an der Oberfläche der Hornhaut entladen, sondern im Inneren der Hornhaut in einer vorher bestimmten Tiefe mit einer Wirkdauer von einigen hundert Femtosekunden (1 Femtosekunde = 10-15 s = 0,000.000.000.000.001 s).

Mit dem Femtosekundenlaser lässt sich Gewebe extrem exakt und praktisch ohne Wärmeentwicklung schneiden. Daher scheint der Einsatz dieses Lasers in der Medizin sehr vielversprechend.

In der Augenheilkunde wird der Femtosekundenlaser in erster Linie für Schnitte im Inneren der Hornhaut - z.B. zur Präparation des Hornhaut-Flaps bei der LASIK eingesetzt (dann bezeichnet als Femto-LASIK) oder zur Präparation von Hornhauttunneln für intracorneale Implantate - eingesetzt. Auch Hornhauttransplantationen werden heutezutage häufig mit dem Femtosekundenlaser durchgeführt.

Ein neues Einsatzgebiet des Femtosekundenlaser (Femtec, Fa. Technolas Perfect Vision) ist das INTRACOR® Verfahren. Hierbei handelt es sich um ein neues Laserverfahren zum Ausgleich der Alterssichtigkeit oder Presbyopie. Der Femtosekundenlaser arbeitet ausschließlich innerhalb der Hornhaut, ohne jegliche Verletzung der Hornhautoberfläche. Das INTRACOR® Verfahren wurde 2007 entwickelt und 2009 in Europa CE-zertifiziert und zugelassen. Das Verfahren wird bisher an nur wenigen Augenlaserzentren in Deutschland eingesetzt, u.a. am FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim.

 

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